Datentarife für UMTS-Surfstick
Inzwischen werden von fast allen Mobilfunk-Anbietern auch UMTS Surfsticks zum mobilen Surfen angeboten. Wer in Erwägung zieht, sich einen USB-Surfstick zu kaufen, sollte auf jeden Fall auf die Übertragungsgeschwindigkeit achten. Es gibt einige Anbieter, bei denen das Surfen mit einem Surfstick nur bis 384 kb/s möglich ist. Bei den meisten Anbietern beträgt die Surfgeschwindigkeit jedoch theoretisch bis zu 7,2 MBit/s. Wer die schnelle Technologie nutzen möchte, sollte den USB-Surfstick oder die Laptopkarte mit HSDPA auswählen. Die UMTS-Surfsticks besitzen nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von 384 kb/s.
Inzwischen gibt es auch für UMTS-Surfsticks so viele unterschiedliche Tarife wie im Mobilfunk. Es gibt UMTS- und HSDPA-Tarife mit diversen Optionen. Bei Tarifabschluss erhält der Kunde auf Wunsch einen kostenlosen Surfstick dazu, teilweise bekommt er sogar noch ein Net- oder ein Notebook dazu. Angeboten werden die Surfsticks für Download-Geschwindigkeiten zwischen 3,6 Mbit/s bis zu 7,2 MBit/s, bei einigen ist ein Upload nur bis 384 Kb/s möglich.
Es werden Prepaid-Tarife und UMTS-Flatrates angeboten. Der Kunde sollte sich für einen Tarif entscheiden, der seinen Surfgewohnheiten entspricht. Ausschlaggebend ist, wie oft mit dem mobilen Surfstick online gegangen wird. Jemand der den ganzen Tag mobil surft oder jederzeit online sein möchte, für den ist sicher eine monatliche Flatrate ratsam. Derjenige, der nur selten online geht, für den ist ein Prepaid-Surfstick am günstigsten. Letzterer lohnt sich i.d.R. nur für diejenigen, die den Stick weniger als 10 Tage im Monat benutzen. Wer häufiger, also mehr als 10 Tage im Monat mit dem Surfstick online sein möchte, sollte eine monatliche Flatrate in Erwägung ziehen. Da die Geschwindigkeit bei einigen Anbietern bereits im konventionellen DSL-Hausanschluss-Bereich liegt, kann ein Surfstick mit HSDPA-Technik als Ersatz für den normalen DSL-Anschluss in Erwägung gezogen werden. Der Vorteil hierbei ist, dass man überall, und nicht nur in den eigenen vier Wänden, online gehen kann.
Bei allen Tarifen, egal ob Prepaid oder monatliche Flatrate, ist das Datenvolumen begrenzt. Sobald im laufenden Monat ein bzw. fünf oder zehn Gigabyte erreicht sind, wird die Geschwindigkeit von HSDPA auf UMTS bzw. noch weitaus mehr reduziert. Für die restlichen Tage des Monats kann dann z. B. nur noch mit einer Downloadgeschwindigkeit von 64 kb/s gesurft werden. Bei Prepaid-Tarifen verhält es sich ähnlich.
Von fast allen Anbietern gibt es zudem einen Tarif mit Tagesflat im Prepaid-Verfahren. IN diesem Fall muss der Kunde den Surfstick allerdings vom Anbieter kaufen. Der Preis für den Surfstick liegt zwischen 30 bis 50 Euro. Angeboten werden Prepaid-Tarife auf Tages- oder Monatsbasis. Gewählt werden kann darüber hinaus, ob man nur einen Tag oder bis zu sieben Tage online gehen möchte. Das Transfervolumen ist bei allen Anbietern auf ein Gigabyte innerhalb von 24 Stunden begrenzt. Anschließend wird die Geschwindigkeit gedrosselt.
Ab 2,50 Euro gibt es bereits Tageszugänge ins Internet. Die Kosten für Prepaid belaufen sich auf ungefähr 25 Euro pro Monat. Eine internationale Prepaid Flatrate wird nur von Vodafone angeboten.
Auch normale Zweijahresverträge werden angeboten. Außerdem kann man sich für Verträge mit einer Laufzeit von drei oder sechs Monaten entscheiden. Den UMTS Surfstick erhält der Kunde in diesem Fall sehr günstig, fast immer kostenlos dazu. Die Preise liegen, ja nach Anbieter, zwischen € 20 bis € 40 im Monat.
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